Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostische Untersuchungen zur Gewichtsreduktion und Verbesserung der Fitness


Für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes sollten Sie anstreben, mittelfristig 3-4 Stunden pro Woche Sport zu treiben, wofür Sie ungefähr jeden zweiten Tag aktiv sein sollten. Zur Gewichtsreduktion können über Wochen zusätzlich langsame und längere Einheiten hinzugefügt werden.

Dabei ist es wichtig, das Herz-Kreislaufsystem nicht zu überlasten.

Bei einem Fettstoffwechsel-Test werden mit Hilfe der Spirometrie die Intensitätsbereiche ermittelt, bei denen Ihr Fettstoffwechsel maximal angekurbelt ist aber eine Überlastung vermieden wird. Der Test erfolgt immer sportartspezifisch, egal, ob Sie walken, joggen, mit dem Rad unterwegs sein wollen, schwimmen oder rudern.

Als Ergebnis der Analyse erhalten Sie einen individuellen, exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Trainingsplan.


Folgende Eingangsparameter werden bestimmt:

  • Anthropometrie (Größe, Gewicht, Body Mass Index, Körperfettanalyse)

  • Blutdruck

  • Herzfrequenz

  • Blutglukose

  • Blutlaktat

Im Anschluss erfolgt die Durchführung einer leistungsdiagnostischen Untersuchung. Während einer moderaten, stufenweisen Belastungsteigerung werden weitere Blut- bzw. exspiratorische Parameter bestimmt und der Intensitätsbereich der maximalen Fettverbrennung ermittelt.

Anthropometrie, Blutdruck, Herzfrequenz: Einschätzung des physischen Gesamtzustands

Spiroergometrie: Bestimmung diverser exspiratorischer Parameter wie Atemfrequenz, maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), Respiratorischer Quotient (RQ), individuelle anaerobe Schwelle (IANS) etc.

Blutglukose (Ruhewert): Kontrolle der Blutzuckerkonzentration vor einer Belastungssituation und zur allgemeinen Bestimmung des Blutzuckerspiegels als Kontrolle der aktuellen Stoffwechselsituation

Blutglukose (während moderater Belastung): Nachweis der physiologischen Katecholaminwirkung unter körperlicher Belastung: (1) Anstieg der Blutglukosekonzentration durch Aktivierung von Glykogenolyse und Glukoneogenese; (2) Anstiegs der Blutglukosekonzentration durch direkte Hemmung der Insulinwirkung

Blutlaktat (Ruhewert): (1) Ausgangswert für Belastungstests; (2) Nachweis einer pathologischen Laktatkonzentrationserhöhung als Zeichen einer allgemeinen gesundheitlichen Belastungssituation (z.B. Einschränkung der körperlichen Sauerstoffversorgung)

Blutlaktat (während moderater Belastung): zur Belastungssteuerung für ein optimales Training durch Ermittlung der individuellen aeroben und anaeroben Schwellen (IAS, IANS)

Nachbelastungswerte: Blutlaktat, Blutglukose, Herzfrequenz, Blutdruck, um die Erholungsfähigkeit zu analysieren